Die Todesursache seines Vaters ist dem neunjährigen Basam nicht bekannt. Seine schwerkranke Mutter starb später im Jahr 2014, als er noch nicht einmal seines erstes Lebensjahr vollendet hatte. Bewusste Erinnerungen an diesen schweren Schicksalsschlag hat er nicht, dennoch gibt es keinen Tag, an dem er nicht daran denkt, wie das Leben mit ihnen gewesen wäre.
Heute lebt er mit seinem Bruder bei einer Cousine und ihrer neu gegründeten Familie in dem IDP Camp in Khanke. Darüber hinaus hat er noch eine Schwester und drei weitere Brüder, zwei von ihnen leben seit dem Genozid an den Jesid:innen in Deutschland.