In Gedenken an die Opfer und Folgen des 3. August 2014

In Gedenken an die Opfer und Folgen des 3. August 2014

Heute.
3. August.
Ein Tag, den wir nie vergessen werden.
 
Heute jährt sich der Völkermord an den Yeziden zum 11. Mal. Am 3. August 2014 begann eine der dunkelsten Zeiten unserer jüngsten Geschichte. Der sogenannte IS überfiel die Region Shingal und verübte Gräueltaten, die bis heute nachwirken. Tausende wurden getötet. Frauen und Kinder verschleppt. Zehntausende flohen.
 
11 Jahre später: Noch immer leben unzählige Familien in Flüchtlingslagern – ohne Perspektive, ohne Sicherheit, ohne die Möglichkeit, zurückzukehren.
 
Unser Team hat heute Shingal besucht. Dort fand eine bewegende Zeremonie statt – in Gedenken an die Verstorbenen und an die Vermissten, die bis heute nicht gefunden wurden. Wir haben mit Jugendlichen gesprochen. Was braucht Shingal? Was braucht ihr?
Die Antwort war klar: Sicherheit. Hoffnung. Bildung.
 
Bildung ist der Schlüssel. Es ist das, wofür wir jeden Tag kämpfen. Damit Kinder, die vor dem IS fliehen mussten, nicht nur überleben – sondern eine Zukunft bekommen. Unsere Schule ist ein Ort der Hoffnung für genau diese Kinder. Denn nur durch Bildung kann Shingal wieder leben.
 
Wir vergessen nicht.
Und wir geben nicht auf.
 

 

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